Schlagwort-Archive: Neolithikum

Das Archäologische Kolloquium am 15.11.2018

Ankündigungsposter für das Kolloquium am 15.11.2018

Am 15.11.2018 dürfen wir Sie herzlich zum ersten Termin des archäologischen Kolloquiums um 18:00 Uhr c.t. im Kollegienhaus (Hörsaal 1.016) einladen. René Ohlrau M.A. von der CAU Kiel spricht über

Entwicklungsmodelle von Tripillia-Großsiedlungen

Archäologisches Kolloquium am 12.07.2018

Am 12.07.2018 dürfen wir Sie herzlich zu unserem Ur- und Frühgeschichtlichen Vortrag um 18:00 Uhr c.t. im Kollegienhaus (Hörsaal 1.016) einladen. Es referiert  Dr. Harald Stäuble (Landesamt für Archäologie Sachsen)

zum Thema:
Ungewöhnliche Siedlungsarten und Siedlungsplatzwahl der LBK? Neue Erkenntnisse aus Großgrabungen in Sachsen.

Erfolgreiche Prospektionsmaßnahme in Südwestrussland.

Krasnyy oktyabr‘. C. Mischka und A. Kamyshanov bei der Gradiometerbegehung.

Nachdem im letzten Frühjahr die Arbeiten im Rahmen der Kooperation des UFG-Institutes mit der Eurasien-Abteilung des DAI noch an Zollformalitäten scheiterte, konnten dieses Frühjahr erfolgreich die ersten gemeinsamen Gradiometerprospektionen auf der Taman-Halbinsel sowie im Kaukasusvorland durchgeführt werden.

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Update von der Osteuropa-Prospektion

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Alle reden vom Wetter – WIR NICHT! Neuigkeiten aus Rumänien

Seit mittlerweile zwei Wochen läuft die diesjährige Frühjahrskampagne zur Prospektion in Rumänien. Vier Studierende der archäologischen Wissenschaften, vom Erstsemester bis zur Masterstudentin, führen im Laufe dieser Expedition unter Anleitung von Dr. C. Mischka geomagnetische Prospektionen an römischen und neolithischen Fundstellen in Rumänien durch.

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Statusmeldung von der Ausgrabungskampagne in Scanteia, Rumänien 2017

Der Ausgrabungsschnitt auf dem Dealul (Hügel) Bodesti von der Drohne aus gesehen. Im Hintergrund das Dorf Scanteia

Ausgrabungskampagne in Scanteia 2017

Zum zweiten Mal nach 2016 startete auch dieses Jahr eine Ausgrabungskampagne in Scanteia (Kr. Iasi, Rumänien). Die Maßnahme, an der 15 Studierende, Angestellte und Dozenten der FAU, verstärkt durch zwei Studentinnen der Universitäten Münster und Wien teilnehmen,  steht unter der Leitung von Prof. Dr. D. Mischka in Kooperation mit Prof. Dr. M. Lazarovici. Scanteia liegt im äußersten Osten Rumäniens, nur 30 Kilometer von der Außengrenze der EU entfernt und schon 2015 prospektierte hier ein Team der UFG die dortige Siedlung der Cucuteni-A3-Periode (ca. 4200 v. Chr.), im Sommer 2016 startete die Ausgrabung in Kooperation mit dem Archäologischen Institut der rumänischen Akademie, Außenstelle Iasi. Diese konzentrierte sich auf einen verbrannten Hausbefund, der im letzten Jahr allerdings nicht vollständig ausgraben werden konnte.

 

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21. Mai 2014: Dr. Andrea Zeeb-Lanz: Zerstörungsritual mit Verspeisung von Menschenopfern? Der einzigartige jungsteinzeitliche Fundplatz von Herxheim bei Landau

zeeb-lanzBei Herxheim liegt eine außergewöhnliche Anlage der Zeit um 5000 v. Chr. In einem Erdwerk fanden sich die Überreste von mehr als 500 Menschen, akribisch zerlegt, vom Fleisch befreit und dann klein zerschlagen. Auf rituelle/kultische Handlungen weist die normative, wiederholte Systematik der Behandlung sowie die Zurichtung der Menschenschädel zu Schädelschalen. Neben den Menschen wurden auch wertvolle Artefakte der frühesten Ackerbauernkultur Mitteleuropas wie prunkvoll verzierte Tongefäße, qualitätvolle Steingeräte und Mahlsteinplatten methodisch zerstört. Die Funde und Fundumstände sind als ein bislang für die europäische Vorgeschichte einzigartiges Ritual zu interpretieren. Aufschlussreiche Schnitt- und Bearbeitungsspuren an den Knochen lassen vermuten, dass möglicherweise auch ritueller Kannibalismus bei den mysteriösen Zeremonien von Herxheim praktiziert wurde.