Herold hat 1913 nur einen
schematischen Grabungsplan und sehr allgemeine Hinweise zur Fundverteilung
publiziert. Der vorliegende Plan dient ausschließlich zur Veranschaulichung dieser
Angaben.
Im Zentrum des Grabhügels legte Herold die Steinpackung eines ausgeraubten Brandgrabes der älteren (?) Hallstattzeit (Ha C) frei. Drei Gruppen von Schüsseln
der älteren (?) Hallstattzeit, gefüllt mit Leichenbrand, standen in Steinsetzungen, die im Südwesten an die Einfriedung des Hügels angebaut waren.
Die Mehrzahl der Bronzefunde
wurden im Nordosten des Grabhügels außerhalb des Steinkreises entdeckt. Nur die
Fibeln, Glasperlen und Spinnwirtel lagen noch im Inneren des Hügels. In der
Hügelfüllung kamen außerdem zahlreiche Tonscherben zu Tage.
Einige Feuersteingeräte im
östlichen Sektor deuten auf eine Nutzung des Platzes bereits im Mesolithikum
und Neolithikum hin.
Unklar ist, ob das Fragment einer Bronzenadel und einige Scherben der Urnenfelderzeit auf eine ältere Grabanlage hinweisen, oder ob diese Funde von einer anderen Stelle stammen und nur zufällig in die Aufschüttung des Hügels gelangt sind.
Im Westen des Hügels befindet sich der "Kosbacher Altar". Am Fuß des zentralen Steins war in der unteren Steinschicht ein eiförmiger Topf der
Frühlatènezeit deponiert worden.
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