Dr. Carsten Mischka

Lehrbeauftragter und technischer Mitarbeiter (Grafik/GIS)

 

 

Sedimentanalytisches Labor, Kochstr. 4, Raum U 1.014
Tel.: 09131/85-22755
Fax: 09131/85-26394
carstenmischka@gmail.com

 

 

 

Forschungsinteressen:

Neolithikum in Osteuropa; Limesforschung; Römische Zivilsiedlungen; Quantitative Analyse von Steinartefakten; Zerstörungsfreie Prospektionsmethoden; Einsatz von UAV in der Archäologie

Schwerpunkt in der Lehre:

GIS für Archäologen; Statistik / Quantitative Analysen; Praktische Ausbildung in Vermessungstechnik, Ausgrabungstechnik und Gradiometerprospektion

Beteiligt an folgenden Projekten des Instituts für Ur- und Frühgeschichte:

Prof. Dr. Doris Mischka, Dr. Carsten Mischka, Prof. Dr. Gheroghe Lazarovici, Dr. Magda Lazarovici, Prof. Dr. Alexander Rubel
Diachrone Landschaftsarchäologie im Spätneolithikum und in der Kupferzeit in der Moldau (Moldova), Rumänien

Prof. Dr. Doris Mischka, Dr. Carsten Mischka, Prof. Dr. Alexander Rubel
Das Alenkastell und der Vicus von Războieni-Cetate (Kr. Alba, Rumänien)

Prof. Dr. Doris Mischka, Dr. Carsten Mischka, Prof. Dr. C. Sebastian Sommer und Dr. Markus Gschwind
Gradiometerprospektion am römischen Donaulimes

Prof. Dr. Doris Mischka und Dr. Carsten Mischka
Bevölkerungsschätzungen in den Vici des Obergermanisch-Raetischen Limes

Prof. Dr. Doris Mischka, Dr. Dr. Axel von Berg und Dr. Peter Henrich
Diachrone Landschaftsarchäologie in Hunsrück und Eifel

Dr. Carsten Mischka, Dipl. Ing. Florian Bauer
UAV-Einsatz auf Grabungen und Prospektionen

Akademischer Werdegang:

2005 – 2009: Promotion in Ur- und Frühgeschichte an der Universität zu Köln.
Titel der Dissertation: Die bandkeramische Siedlung Inden-Altdorf D, Kr. Düren. (Ausgezeichnet mit dem Archäologiepreis der Stiftung „Archäologie im Rheinischen Braunkohlerevier“ 2010)

1994 – 2001: Studium der Ur- und Frühgeschichte an der Universität zu Köln.
Nebenfächer: Klass. Archäologie (Schwerpunkt Archäologie der römischen Provinzen) und Geographie.
Titel der Magisterarbeit: Morphologie und Funktion der Steingeräte des bandkeramischen Siedlungsplatzes von Erkelenz-Kückhoven.

1992 – 1994: Studium des Maschinenbaus an der RWTH Aachen.

1992: Abitur am Städtischen Gymnasium Herkenrath.

 

Beruflicher Werdegang:

seit 2018: Lehrbeauftragter und Technischer Mitarbeiter am Institut für Ur- und Frühgeschichte der FAU Erlangen-Nürnberg.

2015 – 2018: Lehrbeauftragter am Institut für Ur- und Frühgeschichte der FAU Erlangen-Nürnberg.

10/2013 – 12/2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ur- und Frühgeschichte der FAU Erlangen-Nürnberg.

03/2014 – 05/2014: Projektkoordinator im Rahmen der Antragstellung des BMBF-Antrages „Texturen“ an der FAU Erlangen-Nürnberg.

2/2013 – 3/2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Römisch-Germanischen Kommission des DAI, Geomagnetische Prospektion neolithischer, metallzeitlicher und völkerwanderungszeitlicher Fundplätze in Ungarn und der Tschechischen Republik.

9/2012 – 10/2012:  Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Römisch-Germanischen Kommission des DAI, Geomagnetische Prospektion neolithischer „Megasites“ (Tripolie-Kultur) in der Ukraine.

10/2009 – 09/2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Schwerpunkt in der Lehre am Institut für Ur- und Frühgeschichte, CAU Kiel.

2007 – 2009: Wissenschaftlicher Mitarbeiter des vom DAI geförderten Projektes “Geomagnetische Prospektion neolithischer und kupferzeitlicher Siedlungen in Rumänien“ am Institut für Ur- und Frühgeschichte, CAU Kiel. Leitung der Expeditionen mit geomagnetischen Prospektionen auf neun Fundplätzen in Rumänien; Auswertung und Publikation der Messergebnisse und Anfertigen eines DFG-Antrages zu Grabungsprojekten an ausgewählten prospektierten Fundplätzen.

2005 – 2006: Promotionsstipendium der „Stiftung Archäologie im Rheinischen Braunkohlerevier“.

Seit 2001: Zahlreiche Projekte im In- und Ausland zur geophysikalischen Erforschung archäologische Fundstellen mit Schwerpunkt auf der römischen Besiedlung in Eifel, Hunsrück und am Niederrhein sowie linearbandkeramischer Siedlungen in Südwest-Brandenburg.

2001 – 2003: Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projektes „Landschaftsarchäologie des Neolithikums in den rheinischen Braunkohlerevieren“ am Institut für Ur- und Frühgeschichte, Universität Köln. Leitung der Lehrgrabungen in Inden-Altdorf, Kr. Düren, sowie geomagnetischer Prospektionen im Vorfeld der Tagebaue Weisweiler, Hambach und Garzweiler.

2001: Leiter der Prospektion Erftstadt-Gymnich (Römische Villa Rustica) sowie der Ausgrabung Vettweiß-Maiglöckchenweg (Bandkeramische Siedlung) für die Firma Goldschmidt GbR, Düren.