Kulturverlust: Ausstellung zur Zerstörung Archäologischer Kulturgüter. Lange Nacht der Wissenschaften 24. Oktober 2015

kulturverlust_lndw_ufBilder von zerstörten oder massiv bedrohten antiken Stätten laufen seit Wochen durch die Presse. Die Gefahr geht dabei von unkontrollierbaren Naturgewalten oder kriegerische Handlungen aus, aber auch von ideologisch geprägten Gruppen die gezielt versuchen, das historisch-kulturelle Gedächtnis auszulöschen. Weniger erschreckend aber gleich bedrohlich sind stadtplanerische Bauprojekte, der Ausbau von Verkehrstrassen oder das Erschließen weiträumiger Flächen. Historisch betrachtet ist das alles nichts Neues. Naturkatastrophen, Bilderstürme, Kriege und deren Auswirkungen auf das menschliche Leben, aber auch die Prägung und Veränderung seines Lebensraumes gibt es, seit es den Menschen gibt. Als sich im 18 Jahrhundert die wissenschaftliche Disziplin der Archäologie entwickelte, entstand ein wertvolles Hilfsmittel, das es uns heute im 21. Jahrhundert ermöglicht, die Hinterlassenschaften der menschlichen Kultur zu dokumentieren und in vielerlei Hinsicht zu bewahren und dauerhaft zu erhalten. Wie wichtig dieses Bewahren und Dokumentieren ist, wird in der Posterausstellung der Archäologischen Wissenschaften exemplarisch vorgeführt.