Archäologisches Kolloquium am 10.11.2016

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Am 10.11.2016 dürfen wir Sie herzlich zu unserem ur- und frühgeschichtlichen Vortrag um 18:00 Uhr c.t. im Kollegienhaus (Hörsaal 1.016) einladen. Es referiert  Prof. Dr. Harald Meller, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, zum Thema:
Krieg – eine archäologische Spurensuche

Internationales Kolloquium: „Beyond excavation…“ des Internationalen Zentrums für Cucuteni-Forschung und der UFG Erlangen

Vom 5.-9. Dezember 2016 findet ein internationales Kolloquium zum Thema:

„Beyond excavation – Geophysics, aerial photography and the use of drones in Eastern and South-East European Archaeology“

in Piatra Neamţ, Rumänien statt.

Das Kolloquium wird gemeinsam organisiert vom Internationalen Forschungszentrum und Museum zur Cucuteni-Kultur in Piatra Neamţ und dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Erlangen-Nürnberg.

Weitere Informationen zur Veranstaltung im PDF

Progamm und Abstracts stehen seit heute als PDF zur Verfügung.

Pal.DoT: Erstes Paläolitharchäologisches Doktorandentreffen beendet

rf_lr-8412Mit großem Erfolg hat am letzten Wochenende das Paläolitharchäologische Doktorandentreffen stattgefunden. Promovenden vond en Universitäten Erlangen, Köln, Jena und Kiel haben ihre Promotionsprojekte vorgetragen, diskutiert und neue Kontakte geknüpft. Nachdem am 28. Oktober die Vorträge über die Arbeiten gehalten wurden, wurd am Samstag das Treffen mit einer Exkursion zu den Höhlenfundplätzen im Altmühltal abgeschlossen. Das nächste Treffen wurde bereits von den Teilnehmern beschlossen und findet voraussichtlich im nächsten Jahr in Hamburg statt. Weiterlesen

13. Jahrestagung des AK Geoarchäologie 12. – 14. Mai 2017 in Erlangen

Gastgeber der 13. Jahrestagung des AK Geoarchäologie 2017 sind das Institut für Geographie, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, und das Institut für Ur- und Frühgeschichte. Schwerpunkte werden die Beschäftigungsperspektiven  für Geoarchäologen und Berichte aus der Praxis, wie auch die Rolle des Menschen gegenüber natürlichen Faktoren von Landschaftsveränderungen sein.

Für weitere Infos und zur Anmeldung bitte auf weiterlesen klicken.

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Archäologisches Kolloquium am 27.10.2016

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Am 27.10.2016 dürfen wir Sie herzlich zu unserem ur- und frühgeschichtlichen Vortrag um 18:00 Uhr c.t. im Kollegienhaus (Hörsaal 1.016) einladen. Es referiert PD Dr. Jörg Orschiedt, Institut für Prähistorische Archäologie, Freie Universität Berlin, zum Thema:
Massaker oder Schädelkult? Neue Forschungsergebnisse zu den Schädelnestern aus der Großen Ofnet

24. Oktober 2016: Bodenbeprobung in Oberweiherhaus

img_7591Auf der großen spätpaläolithischen Fundstelle in der Nähe von Oberweiherhaus im Landkreis Schwandorf ind er Oberpfalz wurden durch ein Team des Instituts Bodenbeprobungen durchgeführt. Dabei sollte überprüft werden ob auf der Fundstelle der Federmesser-Gruppen des Spätglazials noch Fundschichten vorhanden sind, die eine weitere archäologische Arbeit ermöglichen könnten. Weiterlesen

3D-Dokumentation von Faustkeilen aus der Qesem-Höhle, Israel beendet

In der diesjährigen Sommerkampagne haben J. Lopez und Th. Uthmeier an der Tel Aviv University Faustkeile aufgenommen, die aus 400.000 bis 200.000 Jahre alten Schichten der Qesem-Höhle stammen. Sie wurden von Menschen hergestellt, bei denen es sich nach dem derzeitigen Kenntnisstand möglicherweise um die frühesten modernen Menschen (Homo sapiens sapiens) handelt. Alternative Interpretationen des anthropologischen Fundmaterials sehen in den zahlreichen Zähne solche des Neandertalers (Homo sapiens neanderthalensis). Die Faustkeile sind ein eher traditioneller Bestandteil eines ansonsten innovativen Werkzeugsatzes, der vor allem durch (Quina-)Schaber bestimmt wird, die ansonsten erst vor 50.000 bis 60.000 Jahren auftreten. Weitere innovative Merkmale im Verhaltensrepertoire der Qesem-Bewohner sind Recycling (von Steinwerkzeugen und Knochen), eine auf Damwild spezialisierte Jagd sowie die sichere Beherrschung des Feuers.

Neben einer konventionellen zeichnerischen und merkmalanalytischen Aufnahme wurden die Faustkeile zum Zwecke morphometrischer Analysen dreidimensional dokumentiert.

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Grabung und Prospektion in der Moldau nach der 3. Projektwoche

Scânteia 2016. Beginn Abtragung der verbrannten Lehmreste mit Holzabdrücken. Lehmbrocken des Hauses.Die vergleichsweise mächtige Überdeckung führte wohl dazu, dass das Haus (Loc. 14) sehr gut erhalten ist. Die Oberfläche des verbrannten Lehms ist nun vollständig freigelegt, wobei im Osten des Schnitts die Grenzen nicht ganz erfasst sind. Gheorghe Lazarovici hat begonnen, die verbrannten Lehmbrocken, die wahrscheinlich von den Wänden stammen umzudrehen und die Abdrücke der Hölzer in Richtung und Mächtigkeit zu erfassen sowie die Lehmmenge und den prozentualen Grad der Erhaltung abzuschätzen. Im nächsten Arbeitsschritt soll versucht werden, den verziegelten Fußboden freizulegen und zu sehen, ob weitere Befunde (Öfen, Feuerstellen etc.) und Gefäße in situ angetroffen werden können. Weiterlesen

Drohne der UFG – Erstes registriertes UAV für wissenschaftliche Zwecke in Rumänien

Im Rahmen des Projektes zur Landschafts- und Siedlungsarchäologie in Ostrumänien werden auch Befliegungen von Fundplätzen mit dem UAV des Institus durchgeführt. In Rumänien dürfen Denkmäler inklusive ihrer Schutzzone von 500 m Radius nicht einfach aus der Luft fotografiert werden. Die  kostenpflichtige Genehmigung erteilt das Ministerul Transporturilor Civil Aviation in Bukarest. In die Drohne wird ein Chip mit Erkennungsnummer geklebt. Außerdem erhält sie ein „Luftfahrtkennzeichen“, das durch einen Aufkleber von außen gut lesbar ist. Weiterlesen