Ältere Urgeschichte

In der durch jägerische und sammlerische Lebensweisen gekennzeichneten Älteren Urgeschichte (2,5 Millionen Jahre vor heute bis 6. Jahrtausend v. Chr.) steht die Auseinandersetzung des Menschen mit den veränderlichen Umweltbedingungen des Eiszeitalters und der beginnenden Nacheiszeit im Vordergrund. Während ein großer Teil dieses Abschnitts durch eine wechselseitige Beziehung zwischen Umwelt, Kultur und körperlich-intellektueller Entwicklung charakterisiert ist, die schließlich in der Besetzung neuer Lebensräume in Afrika und Eurasien mündet, dominiert spätestens mit dem vor 200.000 Jahren erstmals in Ostafrika nachgewiesenen modernen Menschen eine variable kulturelle Anpassung und ermöglicht in vergleichsweise kurzer Zeit die Besiedlung aller Kontinente.

Ausgrabung Tunnelhöhle bei Sinzing