PD Dr. habil. Andreas Pastoors

e140913-025_6x8_swInstitut für Ur- und Frühgeschichte
FAU Erlangen-Nürnberg
Kochstr. 4/8
91054 Erlangen

tel: +49 221 556680
mobil: +49 151 40079875
email: andreas.pastoors(at)fau.de

Sprechstunde: nach Vereinbarung
Aktuell: im Wintersemester 2017/18 professorale Vertretung am Institut für Ur- und Frühgeschichte an der Universität zu Köln

Lebenslauf

1965
Geboren in Essen

1984 – 1986
Studium der Mathematik an der Universität Gesamthochschule Essen

1986 – 1993
Studium der Ur- und Frühgeschichte, Geologie und Pädagogik (Museumspädagogik, Erwachsenenbildung und pädagogische Anthropologie) an der Universität zu Köln

1993
Magister artium an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln

1993 – 1997
Promotionsstipendium durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur

1997
Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln in den Fächern Ur- und Frühgeschichte (Hauptfach), Geologie und Pädagogik (Museumspädagogik, Erwachsenenbildung und pädagogische Anthropologie)

1998 – 2000
Stipendium zur wissenschaftlichen Aus- und Fortbildung im Ausland durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)

2001 – 2017
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Neanderthal Museum (Mettmann)

2015
Habilitation an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Venia legendi für das Fachgebiet „Ur- und Frühgeschichte“

seit 2015
Privatdozent am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

2015 – 2017
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 806 an der Universität zu Köln

2017 – 2018
Professorale Vertretung des Lehrstuhls für ‚Ältere Steinzeit‘ am Institut für Ur- und Frühgeschichte an der Universität zu Köln

Fortbildung an der Universität zu Köln
2006 // Stimm- und Sprechbildung, Nonverbale Kommunikation, Fremd- und Selbstwahrnehmung bei Vorträgen
2007 // Fachdidaktik und Unterrichtsmethodik
2009 // Rhetorik und Stimm-Sprechbildung & Selbstmarketing für Mittelbauangehörige: Drittmitteleinwerbung im Fokus
2014 // Wissenschaftskommunikation

Organisation von Tagungen
2002 // Internationaler Workshop: Höhlenkunst und Raum. Archäologische und architektonische Perspektiven. Neanderthal Museum.
2011 // Internationaler Workshop: Flakes not Blades – Discussing the role of flake production at the onset of the Upper Palaeolithic. Neanderthal Museum.
2014 // Session A11b Late Pleistocene cave art in its context. Union Internationale des Sciences Préhistoriques et Protohistoriques (UISPP). Burgos (Spanien).
2015 // Session Palaeolithic rock and cave art in Central Europe? Symbols in the landscape. Rock art and its context in Cacères (Spanien).
2017 // Internationaler Kongress: Prehistoric Human Tracks. Neanderthal Museum und Universität zu Köln. VolkswagenStiftung.

Mitgliedschaften
– Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V.
– Förderverein Dechenhöhle und Höhlenkundemuseum e.V.
– Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft e.V.
– Heinrich-Barth-Gesellschaft e.V.
– Hugo Obermaier-Gesellschaft für Erforschung des Eiszeitalters und der Steinzeit e.V.
– Neanderthaler–Gesellschaft e.V.
– Société préhistorique Ariège-Pyrénées
– Union Internationale des Sciences Préhistoriques et Protohistoriques (UISPP)

Ämter
– Mitherausgeber von Quartär, der wissenschaftlichen Zeitschrift der Hugo Obermaier-Gesellschaft für Erforschung des Eiszeitalters und der Steinzeit e.V.
– Mitglied der Kommission für prähistorische Kunst in der Union Internationale des Sciences Préhistoriques et Protohistoriques (UISPP)
– Wissenschaftlicher Beirat der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft
– Wissenschaftlicher Beirat der Hugo Obermaier Gesellschaft
– Mitglied im Archaeological Sites Network des Europäischen Parlaments
– Co-directeur de recherche der Volp-Höhlen (Frankreich)

Forschungsbereiche // Projekte
Hintergrund: Meine Forschungstätigkeit wurzelt in der von Arnold Gehlen in den 1940er Jahren aufgestellten und später modifizierten Betrachtung des Menschen in seiner elementaren Anthropologie als handelndes Wesen. Für ihn ist der Mensch ein Wesen, das aufgrund seiner Mängel unter einem enormen Handlungsdruck steht. Entlastung gelingt ihm durch technische Eingriffe in die Welt, Bildung von Gemeinschaften und Institutionen, in denen das kulturelle Wissen gebündelt wird. Grundlegende Voraussetzungen dafür, dass der Mensch sich entlasten kann, ist seine Bereitschaft für Chaotik und Weltoffenheit. In der Forschungsgeschichte zur Anthropologie nimmt Arnold Gehlen mit seinen Überlegungen eine zentrale Rolle ein.
Das Wesen des Menschen in der frühen Menschheitsgeschichte zu erfassen, sehe ich als einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des Wesens heute lebender Menschen. Vor diesem Hintergrund konzentriert sich meine Arbeit als prähistorischer Archäologe auf die Erforschung dieses frühmenschlichen kulturellen Wissens: im Besonderen die Entwicklung des technologischen Wissens der Steinbearbeitung, die Einrichtung und Nutzung von Landschaft und die Funktionen spätpleistozäner Bilderhöhlen. Ein ganz besonderes vielschichtiges Projekt im Rahmen der Forschung in den Bilderhöhlen ist Tracking in Caves. Die Entwicklung adäquater Wissenstransfer– und Capacity-Development-Konzepte sind fester Bestandteil der von mir durchgeführten Forschungsprojekte. Darüber hinaus hat Datenmanagement im Zuge der globalen Digitalisierung auch für mich an Bedeutung gewonnen.

1. Entwicklung des technologischen Wissens der Steinbearbeitung
Steinartefakte sind die umfangreichste Quellengattung der frühen Menschheitsgeschichte und ihre Analyse bietet immer wieder interessante Einblicke in das Handeln unserer Vorfahren. Der Umgang mit dem Werkstoff Stein zeigt die Planungstiefe, die Menschen diesen Objekten beigemessen haben. Projekte hierzu und zur Rekonstruktion des technologischen Wissens der Steinbearbeitung habe ich an verschiedenen mittel- und jungpaläolithischen Fundstellen realisiert: Salzgitter-Lebenstedt, Kahlenberg, Balver Höhle, Troisdorf-Ravensberg, Sesselfelsgrotte, Lommersum, Tuc d’Audoubert, Les Trois-Frères, Abri du Rhinocéros, Cueva Morín, El Castillo, Jarama VI, Sima de las Palomas de Teba, Abreda, Abric Romaní und Jabrud II.

  • seit 2015 // Konzeption und wissenschaftliche Durchführung des Projekts Ressourcen-Management im Mittelpaläolithikum des Rheinlandes: Neue Untersuchungen am Ravensberg bei Troisdorf (NRW) am Neanderthal Museum und der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.
  • seit 2011 // Wissenschaftliche Mitarbeit beim DFG-Forschungsprojekt zum Mittelpaläolithikum auf der Iberischen Halbinsel (Sima de Las Palomas de Teba).
  • 2007-2011 // Konzeption und wissenschaftliche Durchführung des DFG-Forschungsprojekts Der Übergang vom Mittel- zum Jungpaläolithikum in Südwesteuropa. Modelluntersuchungen zur Steingerätetechnologie am Neanderthal Museum.
  • 2007-2009 // Konzeption und wissenschaftliche Durchführung des Forschungs- und Grabungsprojekts in der Cueva Morín (Kantabrien, Spanien).
  • 1999-2001 // Untersuchung zu den technologischen Konzepten der Grundformproduktion im Joint Research Programm (INTAS) Middle Palaeolithic Blade-Industries, Settlement Patterns, Chronostratigraphy and Palaeoenvironment of the Last Two Glacial Cycles. A Comparative Study between Central Asia and Europe an der Humboldt-Universität zu Berlin.
  • 1996-1998 // Analyse der mittelpaläolithischen Fundstellen im Tal des Riera de Mediona im DFG-Forschungsprojekt Paläolithische Besiedlung der Travertine von San Quintin de Mediona (Spanien) am Neanderthal Museum.
  • 1992-1993 // Merkmalanalytische Aufnahme der Steinartefakte insbesondere die Anwendung der Arbeitsschrittanalyse der bifaziellen Werkzeuge im Projekt Der G-Schichtenkomplex der Sesselfelsgrotte an der Universität zu Köln.
  • 1992-1993 // Wissenschaftliche Bearbeitung der mittelpaläolithischen Fundstellen und der jungpaläolithischen Kunst im Projekt Archäologische Talauenforschung im Rheinischen Braunkohlerevier an der Universität zu Köln.

Aktueller Schwerpunkt // Troisdorf-Ravensberg
Das Neanderthal Museum (Mettmann) und das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland (Overath) haben im August 2015 an einer Fundstelle aus der Zeit des Neanderthalers am Ravensberg im Osten von Troisdorf gegraben. An dieser Stelle haben Neanderthaler den hier vorkommenden Quarzit zur Herstellung von Steinwerkzeugen genutzt.

Ausgrabung in Troisdorf-Ravensberg im August 2015.

Die Ausgrabungen am Ravensberg sind ein wesentlicher Bestandteil des Projektes „Ressourcen-Management im Mittelpaläolithikum des Rheinlandes: Neue Untersuchungen am Ravensberg bei Troisdorf (NRW)“ in dem der Frage nachgegangen wird, wie die als Wildbeuter lebenden Neanderthaler bei ihren saisonalen Wanderungen die unterschiedlichsten natürlichen Gesteinsvorkommen nutzten. In diesem Zusammenhang stellt der Ravensberg eine besondere Fundstelle dar, da die hier vorkommenden Quarzitblöcke scheinbar wiederholt gezielt aufgesucht wurden, um Steinwerkzeuge herzustellen. Normalerweise haben Neanderthaler ein buntes Gemisch von verschiedenen Gesteinen aus dem unmittelbaren Umfeld ihres Siedlungsplatzes aufgesammelt.

2. Einrichtung und Nutzung von Landschaft
Beziehungen zwischen Mensch und Natur prägen nicht nur die aktuelle gesellschaftliche Debatte, Untersuchungen hierzu reichen weit bis in die frühe Menschheitsgeschichte zurück. Meine Forschungsarbeiten zu diesem Themenbereich konzentrieren sich auf das Rheinland und den Südrand der Alpen.
Im nördlichen Rheinland teilt der Rhein zwei Siedlungsräume unterschiedlicher Prägung: während im Westen sanfte Lössebenen eine Reihe bedeutender mittel- und jungpaläolithischer Fundstellen aufbieten, steigen nach Osten die Ausläufer des bergischen Schiefergebirges an. Hier liegt zwar die Kleine Feldhofer Grotte, doch sind in ihrem Umfeld bislang nur wenige weitere Fundstellen bekannt. Die Frage nach der Rolle des Rheins – als Kommunikationsachse und/oder Grenze – stellt sich zwangsläufig. Im Rahmen dieses Projekts bestehen eine enge Kooperationen mit den Universitäten Köln und Tübingen, dem Neanderthal Museum, den Außenstellen Overath des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland und Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen.
Neue Ausgrabungen in Rio Secco am Südrand der Alpen ermöglichen tiefe Einblicke in das Siedlungsverhalten mittel- und jungpaläolithischer Wildbeuter an einer Stelle, die am Rand des nutzbaren Siedlungsgebietes liegt.

  • seit 2010 // Konzeption des Forschungs- und Grabungsprojekts zum Übergang vom Mittel- zum Jungpaläolithikum am Südrand der Alpen (Italien).
  • 2005 // Wissenschaftliche Koordination der Voruntersuchungen in der Blätterhöhle (Hagen).
  • seit 2003 // Wissenschaftliche Begleitung der Ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger im Kreis Mettmann – Erkennen und Verstehen von Steinartefakten.
  • seit 1992 // Wissenschaftliche Aufarbeitung paläolithischer Fundstellen im Rheinland: Kunkskopf, Herchenberg, Nickenicher Sattel, Kahlenberg, Balver Höhle, Feldhofer Grotte, Troisdorf-Ravensberg und Krecklenberg.

Aktueller Schwerpunkt // Rio Secco
Zwischen Mittelmeer und dem Südrand der Alpen liegt im Nordosten Italiens die Region Venetien. Sie ist Teil der natürlichen Verbindung vom Donautal nach Norditalien. Solche Nahtstellen sind für die archäologische Forschung immer von besonderem Interesse; hier entlang führten die Wege der steinzeitlichen Wildbeuter. Genau an dieser Passage liegt in einem kleinen Seitental die Rio Secco Höhle.

Ausgrabung in der Rio Secco Höhle.

Seit 2011 laufen die Grabungen in der Rio Secco Höhle. Auf den ersten Blick erscheinen die bisherigen Ergebnisse enttäuschend: wenig Fundmaterial und problematische Fundumstände lassen spontan keine Euphorie aufkommen. Dieser erste, flüchtige Eindruck täuscht, denn beim genaueren Hinsehen entpuppt sich die Höhle als herausragender Beleg für die Tötung und Schlachtung von Höhlenbären im späten Mittelpaläolithikum zwischen 46.000 und 42.100 calBP. Mit der Rio Secco Höhle ist sicherlich der Rand des für den Neanderthaler nutzbaren Territoriums in den südlichen Voralpen erfasst.

3. Funktion spätpleistozäner Bilderhöhlen
Kaum eine Quellengattung löst so kontroverse Diskussionen über ihre Bedeutung aus, wie spätpleistozäne Bilderhöhlen. Seit ihrer wissenschaftlichen Anerkennung vor über 100 Jahren wurden verschiedene Erklärungsansätze entwickelt. Während diese Ansätze Resultat hermeneutischer Sinnauslegung sind, setzt mein empirischer Ansatz auf die kontextuelle Einbindung der Bilder in das jeweilige Höhlensystem. Darüber hinaus sind die Funktionen der verschiedenen Bilderhöhlen im jeweiligen Subsistenzsystem von Interesse. Hier arbeite ich auf verschiedenen Ebenen: auf Fundplatzniveau in den Bilderhöhlen Tuc d’Audoubert und Les Trois-Frères/Enlène, auf regionalem Niveau in der Ariège (Südwest Frankreich) zu möglichen Informationsnetzwerken spätpleistozäner Wildbeuter und auf kontinentalem Niveau in Mitteleuropa zur Frage nach der Existenz spätpleistozäner Felskunst in diesem Gebiet.

  • seit 2015 // Konzeption und Leitung des Forschungsprojekts zur Untersuchung möglicher eiszeitlicher Kunst im Abri Allerberg (Göttingen).
  • seit 2013 // Konzeption und wissenschaftliche Durchführung des Forschungsprojekts zur Untersuchung möglicher eiszeitlicher Kunst in der Mäanderhöhle (Bamberg).
  • seit 2012 // Wissenschaftliche Mitarbeit beim Forschungsprojekt zur Analyse eiszeitlicher Felskunst auf Sizilien (Grotta del Genovese).
  • seit 2011 // Wissenschaftliche Mitarbeit beim DFG-Forschungsprojekt zur Nutzung von Höhlen mit Felskunst im Süden der Iberischen Halbinsel (Ardales).
  • 2012-2015 // Konzeption und wissenschaftliche Durchführung des DFG-Forschungsprojekts Kommunikation und Ressourcennutzung. Modelluntersuchungen zu Raumkonzepten magdalénienzeitlicher Wildbeuter Kommunikation und Ressourcennutzung am Neanderthal Museum.
  • 2001-2005 // Konzeption und wissenschaftliche Durchführung des DFG-Forschungsprojekts Paläolithische Wandkunst und Siedlungsverhalten in Höhlensystemen am Neanderthal Museum.
  • 2001-2003 // Konzeption und wissenschaftliche Bearbeitung der Sammlung Wendel, dem Bildarchiv zur franko-kantabrischen Höhlenkunst im Neanderthal Museum.
  • 1999-2000 // Dokumentation und Analyse der Felskunst auf dem Ägyptischen Kalksteinplateau im Sonderforschungsbereich 389 ACACIA im Heinrich-Barth-Institut an der Universität zu Köln.
  • 1998-2000 // Ausgrabungen der Siedlungsfunde des Magdalénien in den Höhlenheiligtümern Les Trois-Frères und Tuc d’Audoubert (Ariège), Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Besonderer Schwerpunkt // Die Volp-Höhlen – Tuc d’Audoubert, Les Trois-Frères und Enlène
Auf dem Gebiet der Kommune von Montesquieu-Avantès gelegen, gehört das System der Volp-Höhlen zum Département der Ariège. Hier hat der Volp zusammen mit Kalklösungsvorgängen (Karst) ein komplexes Höhlensystem geschaffen.

Der Salle du Foyer in Les Trois-Frères.

Dieses Höhlensystem des Volp setzt sich im Wesentlichen aus den drei bekannten Höhlen – Tuc d’Audoubert, Les Trois-Frères und Enlène zusammen. Grundsätzlich liegen die drei Höhlen aus der Vogelperspektive betrachtet linear hintereinander. Enlène, Les Trois-Frères und das Réseau Supérieure von Tuc d’Audoubert befinden sich auf demselben Höhenniveau. Ursprünglich bestand zwischen Tuc d’Audoubert und Les Trois-Frères eine Verbindung, die jedoch schon zur Zeit der prähistorischen Nutzung der Höhlen durch einen Versturz verschlossen war. Die Verbindung zwischen Les Trois-Frères und Enlène hingegen existiert immer noch. Sie ist bis heute der einzig nachweisbare prähistorische Zugang zu Les Trois-Frères.
Die Erhaltung einer unterirdischen Welt, die so vielseitige und einmalige Hinterlassenschaften des prähistorischen Menschen beinhaltet, ist der rote Faden, der sich seit ihren Entdeckungen am Beginn des 20sten Jahrhunderts durch die Geschichte der Volp-Höhlen bis heute zieht. Es ist als ein Glücksfall zu werten, dass die Höhlen von Beginn an im privaten Besitz der Familie Bégouën sind. Die Familie nimmt die Rolle eines Wächters gegen mögliche Zerstörungen durch die Forschung ein. Heute scheint die schwierigste Phase seit der Entdeckung überwunden zu sein. Moderne Untersuchungsverfahren sind in der Regel zerstörungsfrei bzw. brauchen nur minimale Mengen an Probenmaterial. Darüber hinaus sind heute Gesellschaft und archäologische Wissenschaft gleichermaßen sensibilisiert, so dass die Erhaltung solch einzigartiger Höhlen auch zukünftig sichergestellt scheint.
Als Co-directeur de recherche der Volp-Höhlen bin ich maßgeblich an ihrer Erhaltung, Erforschung und Vermittlung beteiligt. Als zentrale Publikationen sind von unserer Arbeitsgruppe die Monographien über Tuc d’Audoubert (2009) und Les Trois-Frères (2014) erschienen. Seit 2013 koordiniere ich zusammen mit Robert Bégouën und Camille Bourdier die wissenschaftliche Aufarbeitung der bisherigen Forschungen in Enlène. Zunächst sollen die Funde und Dokumente der über 200 jährigen Forschungsgeschichte erschlossen werden. Ein Katalog über den Datenbestand dieser äußerst fundreichen Fundstelle soll 2019 erscheinen (link zu den Volp-Höhlen).

  • seit 2013 // Publikationsprojekt: Bégouën, Robert; Pastoors, Andreas; Bourdier, Camille; Clottes, Jean:. Modalité d’occupation de la caverne d’Enlène.
  • seit 2013 // Inventarisierung und Aufarbeitung der Grabungsdokumentation von Enlène.
  • 2014 // Publikationsprojekt: Bégouën, Robert; Clottes, Jean; Feruglio, Valérie; Pastoors, Andreas (2014). La caverne des Trois-Frères. Anthologie d’un exceptionnel sanctuaire préhistorique. Paris. Somogy.
  • 2009 // Publikationsprojekt: Bégouën, Robert; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Clottes, Jean; Pastoors, Andreas; Faist, François (2009). Le sanctuaire secret des bisons. Il y a 14 000 ans dans la caverne du Tuc d’Audoubert … Paris: Somogy.
  • 2005-2010 // Aufnahme der Geländeoberfläche oberhalb der Volp-Höhlen zur Lokalisation potentieller prähistorischer Eingänge.
  • 2003-2004 // Abschließende Feldarbeiten zum Publikationsprojekt: Monographie über Tuc d’Audoubert.
  • 2002 // Ausgrabung im Abri de Rhinocéros (Tuc d’Audoubert).
  • 2001 // Ausgrabung im Diverticule A05 und am Balcon II und Balcon III (Tuc d’Audoubert).
  • 2000 // Ausgrabung in der Galerie du Bouquetin (Tuc d’Audoubert).
  • 1999 // Ausgrabung im Diverticule des Dessins, am Balcon I (Tuc d’Audoubert) und in der Chapelle de la Lionne (Les Trois-Frères).
  • 1994-1998 // Ausgrabung im Salle du Cheval Rouge (Tuc d’Audoubert).
  • 1992-1993 // Dokumentation der Felskunst im Diverticule des Claviformes (Tuc d’Audoubert).
  • 1988-1991 // Ausgrabung im Salle du Foyer (Les Trois-Frères).

Besonderer Schwerpunkt // Tracking in Caves
Die Arbeit mit spätpleistozäner bzw. holozäner Felskunst ist ein Schwerpunkt von Tilman Lenssen-Erz (Universität zu Köln) und mir. Feldforschungen und Ausgrabungen zu diesem Thema wurden in Namibia, Tschad, Südwest Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland durchgeführt. Im Zuge dieser Forschungsarbeit kristallisierte sich die große Bedeutung sowohl des archäologischen als auch des naturräumlichen Kontextes heraus.

Fährtenleser aus Namibia in Tuc d’Audoubert.

Menschliche Fußabdrücke sind wohl die berühmtesten Spuren – oder besser beeindrucktesten – unter den lange Zeit unter-erforschten Hinterlassenschaften im Kontext von Bilderhöhlen. Um neue Impulse in diesem Forschungsgebiet zu geben, führen wir seit einigen Jahren ein innovatives Forschungsprogramm durch, das die Verknüpfung indigenen Wissens und westlicher Wissenschaft zum Nutzen von beiden Seiten im Fokus hat.
Dieses Forschungsprogramm begann mit dem Lesen von menschlichen Fußspuren in Bilderhöhlen der Pyrenäen durch Fährtenleser aus Namibia und hat sich seitdem in verschiedene Richtungen weiterentwickelt (link zu Tracking in Caves).

    • seit 2013 // Konzeption und wissenschaftliche Durchführung des DFG-Forschungsprojekts Tracking in Caves. Lebensbilder eiszeitlicher Höhlenkünstler. Modelluntersuchungen zur Aktivitäten in Höhlenräumen im Kontext der Wandkunst

4. Wissenstransfer- & Capacity-Development-Konzepte
Die prähistorische Archäologie trägt viel Wissen zur frühen Menschheitsgeschichte und damit zum Wesen des Menschen bei. Entscheidend für den Grad des Hineinwirkens in die heutige Gesellschaft ist ein erfolgreicher Wissenstransfer, in dem die Formulierung von Forschungsfragen, die Erschließung von Wissen, die Veröffentlichung der Ergebnisse und epistemologischen Prozesse, und die digitale bzw. museale Präsentation wesentliche Aspekte darstellen.
Herausragende Beispiele für adäquaten Wissenstransfer sind die Projekte um die Volp-Höhlen. Die Association Louis Bégouën unterhält ein prähistorisches Museum, in dem die Volp-Höhlen einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden sollen. Um noch mehr über die Volp-Höhlen erfahren zu können, haben wir eine Buchreihe auf den Weg gebracht, in der die einzelnen Höhlen bis ins Detail vorgestellt werden. Die Bücher zielen auf ein breites Publikum: vom interessierten Laien bis zum Spezialisten der prähistorischen Archäologie. Besonderer Wert wurde auf exzellente Bebilderung, klare verständliche Texte und qualitative Haptik geachtet. Bislang sind in der Reihe Tuc d’Audoubert (Bégouën et al. 2009) und Les Trois-Frères (Bégouën et al. 2014) erschienen. Enlène ist in Bearbeitung.
Ein weiteres Beispiel für gelungenen Wissenstransfer ist die von mir mitkonzipierte Wanderausstellung mit dem Titel ‚Bilder im Dunkeln‘ die seit 2004 in deutschsprachigen Museen gezeigt wird. ‚Bilder im Dunkeln‘ haben wir die Ausstellung genannt ‚Höhlenkunst der Eiszeit‘ wird gezeigt. Im Titel steckt die Doppeldeutigkeit des Themas und seiner Inszenierung. In den Ausstellungsräumen sind die Lichtschalter ausgestellt.

Bilder im Dunken. Sonderausstellung zur Höhlenkunst der Eiszeit.

Der Besucher bekommt eine Taschenlampe, mit der er sich das Ausgestellte in der Dunkelheit erschließen muss. So kann echtes Höhlengefühl aufkommen; Höhlenkunst bleibt im Dunkeln und wird nicht durch Spots in Szene gesetzt. Dies hat der Fotograph Heinrich Wendel, dem sämtliche gezeigten Fotos zu verdanken sind, in beeindruckender Weise mit seinen Blitzlichtgeräten getan. Von 1964 bis 1977 dokumentierte er von 48 Höhlenfundstellen die prähistorische Kunst an den Wänden und auf dem Boden. So entstand im Laufe der Zeit ein Archiv von über 3000 Fotos. Zum Anlass der Ausstellung wurde ein digitaler Katalog (CD-ROM) erstellt (Pastoors & Weniger 2004). Eine Auswahl von 1150 Fotos aus 45 Höhlen werden hier erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Eine außergewöhnliche Herausforderung, einen adäquaten Wissenstransfer zu konzipieren, ist das Projekt ‚Tracking in Caves‘. Die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe mit indigenen Spezialisten des Fährtenlesens und prähistorischen Archäologen ist für alle Beteiligten in dieser Form Neuland. Bei dem Projekt legen wir besonderen Wert auf weitreichende Medienarbeit, denn wir wollen mit diesem Thema weit in die Gesellschaft hineinreichen. Die Zusammenstellung der bislang erzielten Medienresonanz belegt den Erfolg unserer Strategie (link zu Tracking in Caves).

5. Datenmanagement
Mit zunehmender Digitalisierung kommt dem Datenmanagement auch in der prähistorischen Archäologie eine immer größere Bedeutung zu. Dies wird besonders dann wichtig, wenn in ihrer Art einzigartige Fundstücke oder ganze Fundstellen eine lange, intensive Forschungsgeschichte haben. Vor diesem Hintergrund führe ich die Administration des Datenmanagements der Volp-Höhlen und von NESPOS, der Objektdatenbank des Neanderthal Museums, aus. NESPOS erschließt als kostenfreies Werkzeug der Internetrecherche die Sammlung an digitalen Objekten aus der pleistozänen Archäologie. Die Sammlung umfasst sowohl 3D-Objekte, Fotos, Textdokumente, Datenlisten und Publikationen, deren Inhalt und Kontext über den georeferenzierten Fundort strukturiert erschlossen sind (link zu den Volp-Höhlen und NESPOS).

      • seit 2013 // Administration des Datenmanagements der Volp-Höhlen.
      • seit 2006 // Administration der Internetdatenbank NESPOS (Pleistocene People and Places).
      • 2011-2014 // Aufbau des 3D-Scanlabors im Neanderthal Museum.
      • 2005 // Mitarbeit im Datenbankprojekt TNT (The Neanderthal Tools).

Publikationsverzeichnis
Publikationen zum download unter Academia und ResearchGate

Monographien

      • Bégouën, Robert; Clottes, Jean; Feruglio, Valérie; Pastoors, Andreas (2014): La caverne des Trois-Frères. Anthologie d’un exceptionnel sanctuaire préhistorique. Paris: Somogy.
      • Bégouën, Robert; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Clottes, Jean; Pastoors, Andreas; Faist, François (2009): Le sanctuaire secret des bisons. Il y a 14 000 ans dans la caverne du Tuc d’Audoubert … Paris: Somogy.
      • Pastoors, Andreas (2001): Die mittelpaläolithische Freilandstation von Salzgitter-Lebenstedt. Genese der Fundstelle und Systematik der Steinbearbeitung. Braunschweig: Ruth Printmedien (Salzgitter Forschungen, 3).
      • Pastoors, Andreas (2016): Mit dem Rücken zur Kunst. Der Kontext eiszeitlicher Höhlenbilder. Mettmann: Neanderthal Museum (Wissenschaftliche Schriften des Neanderthal Museums, 8).

Herausgeberschaften

      • Pastoors, Andreas; Auffermann, Bärbel (Hg.) (2013): Pleistocene foragers on the Iberian Peninsula: Their culture and environment. Festschrift in honour of Gerd-Christian Weniger for his sixtieth birthday. Neanderthal Museum. Mettmann: Neanderthal Museum (Wissenschaftliche Schriften des Neanderthal Museums, 7).
      • Pastoors, Andreas; Auffermann, Bärbel (Hg.) (2013): Pleistocene foragers: Their culture and environment. Festschrift in honour of Gerd-Christian Weniger for his sixtieth birthday. Neanderthal Museum. Mettmann: Neanderthal Museum (Wissenschaftliche Schriften des Neanderthal Museums, 6).
      • Pastoors, Andreas; Lenssen-Erz, Tilman; Ontañón P., Roberto; Weniger, Gerd C. (Hg.) (2017): With the Back to the Art: Context of Pleistocene Cave Art. Quaternary International 430 A.
      • Pastoors, Andreas; Peresani, Marco (Hg.) (2012): Flakes not blades. The role of flake production at the onset of the Upper Palaeolithic in Europe. Mettmann: Neanderthal Museum (Wissenschaftliche Schriften des Neanderthal Museums, 5).
      • Pastoors, Andreas; Weniger, Gerd C. (Hg.) (2003): Höhlenkunst und Raum: Archäologische und architektonische Perspektiven. Neanderthal Museum. Düsseldorf: Jan van der Most (Wissenschaftliche Schriften des Neanderthal Museums, 3).

Artikel

      • Bégouën, Robert; Berke, Hubert; Pastoors, Andreas (2013): L’Abri du Rhinocéros à Montesquieu-Avantès (France). In: Bulletin de la Société Préhistorique de l’Ariège 67, S. 15–26.
      • Bégouën, Robert; Clottes, Jean; Faist, François; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Pastoors, Andreas (1996): Montesquieu-Avantès. Grotte du Tuc d’Audoubert. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 1995, S. 37–39.
      • Bégouën, Robert; Clottes, Jean; Faist, François; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Pastoors, Andreas (1997): Montesquieu-Avantès. Le Tuc d’Audoubert. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 1996, S. 37–39.
      • Bégouën, Robert; Clottes, Jean; Faist, François; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Pastoors, Andreas (1998): Montesquieu-Avantès. Grotte du Tuc d’Audoubert. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 1997, S. 42–43.
      • Bégouën, Robert; Clottes, Jean; Faist, François; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Pastoors, Andreas (1999): Montesquieu-Avantès. Tuc d’Audoubert. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 1998, S. 37–39.
      • Bégouën, Robert; Clottes, Jean; Faist, François; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Pastoors, Andreas (2000): Montesquieu-Avantès. Caverne du Tuc d’Audoubert. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 1999, S. 34–35.
      • Bégouën, Robert; Clottes, Jean; Faist, François; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Pastoors, Andreas (2000): Montesquieu-Avantès. Caverne du Tuc d’Audoubert. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 1999, S. 32–33.
      • Bégouën, Robert; Fritz, Carole; Clottes, Jean; Tosello, Gilles; Faist, François; Pastoors, Andreas (2006): Montesquieu-Avantès. Grotte du Tuc d’Audoubert. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 2004, S. 26–27.
      • Bégouën, Robert; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Clottes, Jean; Faist, François; Pastoors, Andreas (2001): Montesquieu-Avantès. Tuc d’Audoubert, sondages. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 2000, S. 24–25.
      • Bégouën, Robert; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Clottes, Jean; Faist, François; Pastoors, Andreas (2005): Montesquieu-Avantès. Le Tuc d’Audoubert, topographie et relevés. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 2001, S. 25–26.
      • Bégouën, Robert; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Clottes, Jean; Faist, François; Pastoors, Andreas (2005): Montesquieu-Avantès. Le Tuc d’Audoubert, sondages. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 2001, S. 27.
      • Bégouën, Robert; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Clottes, Jean; Faist, François; Pastoors, Andreas (2006): Montesquieu-Avantès. Grotte du Tuc d’Audoubert. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 2003, S. 25–27.
      • Bégouën, Robert; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Clottes, Jean; Faist, François; Pastoors, Andreas; Hansen, Jörg (2001): Montesquieu-Avantès. Tuc d’Audoubert, topographie et relevés. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 2000, S. 22–24.
      • Bégouën, Robert; Fritz, Carole; Tosello, Gilles; Clottes, Jean; Faist, François; Pastoors, Andreas; Hansen, Jörg (2005): Montesquieu-Avantès. Le Tuc d’Audoubert, topographie et relevés. In: Bilan Scientifique de la Région Midi-Pyrénées 2002, S. 24–26.
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Bilddokumente

      • Pastoors, Andreas; Weniger, Gerd C. (2004): Bilder im Dunkeln. Filme zur Höhlenkunst der Eiszeit. DVD. Mettmann: Neanderthal Museum.
      • Pastoors, Andreas; Weniger, Gerd C. (2004): Bilder im Dunkeln: Höhlenkunst der Eiszeit. Die Sammlung Wendel. CD-ROM. Mettmann: Neanderthal Museum.

Hochschulschriften

    • Pastoors, Andreas (1992): Die archäologischen Funde von den Schlackenkegeln des Brohltals und des Laacher-See-Gebietes (Osteifel). Magisterarbeit. Universität zu Köln, Köln. Institut für Ur- und Frühgeschichte.
    • Pastoors, Andreas (1996): Die Steinartefakte von Salzgitter-Lebenstedt. Dissertation. Universität zu Köln, Kön. Institut für Ur- und Frühgeschichte.
    • Pastoors, Andreas (2014): Interpretation von eiszeitlichen Höhlenbildern über die Hintertreppe. Habilitationsschrift. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen. Ur- und Frühgeschichte.