Prof. Dr. Gisela Freund

Raum: U 1.020
Institut für Ur- und Frühgeschichte
Kochstr. 4/18
D-91054 Erlangen

Tel.: (09131) 85-29286
Fax: (09131) 85-26394
via Sekretariat: ufg-sekretariat@fau.de (Sabine Schmidt)

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Lebenslauf

geb. am 30.11.1920 in Solingen

1939/40 nach Ableistung des Reichsarbeitsdienstes

1940-44 Studium der Fächer Ur- und Frühgeschichte, Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte, Geographie und Paläontologie an den Universitäten Greifswald, Breslau und Prag

1944 Promotion mit dem Hauptfach Ur-, Vor- und Frühgeschichte in der Philosophischen Fakultät der Deutschen Karls-Universität Prag

1944/45 Assistentin am Institut für Ur-, Vor- und Frühgeschichte in Prag

1945 Flucht aus Prag

1946/47 Arbeit an Habilitationsschrift im Vorgeschichtlichen Seminar der Universität Marburg/Lahn

1947 apl. Assistentin am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität in Erlangen

1949 Habilitation im Fach Ur- und Frühgeschichte in Erlangen

1950-54 Privatdozentin mit ministerieller Förderungsbeihilfe in Erlangen

1955 Wissenschaftliche Assistentin und Privatdozentin in Erlangen

1956 Diätendozentur in Erlangen

1957 apl. Professor in Erlangen

1967-69 Vertretung des Lehrstuhls für Ur- und Frühgeschichte und kommissarische Institutsleitung in Erlangen

1969 Ruf auf den Lehrstuhl für Vor- und Frühgeschichte der Universität Hamburg.

Ruf nach Hamburg abgelehnt

1969 Ruf auf den Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Erlangen, o. Prof. und Institutsvorstand

1987 Emeritierung

Mitgliedschaften

1951 Gründungs- und langjähriges Vorstandsmitglied der Hugo Obermaier-Gesellschaft für Erforschung des Eiszeitalters und der Steinzeit, 1956-82 Schriftführerin, 1982-97 Vizepräsidentin

1971 Ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts

Forschungsschwerpunkte

Allgemeine Ur- und Frühgeschichte, Paläolithikum und Pleistozän, Steinzeit Süd- und Ostasiens

Forschungsprojekt

„Das Paläolithikum und Mesolithikum des Unteren Altmühltals II“ (Sesselfelsgrotte)

Publikationsverzeichnis

Buch-Veröffentlichungen

Die Blattspitzen des Paläolithikums in Europa. Quartär-Bibliothek 1. (Bonn 1952).

Die ältere und die mittlere Steinzeit in Bayern. Jahresber. Bayer. Bodendenkmalpfl. 4, 1963.

F. Zotz u. G. Freund, Die mittelpaläolithische Geröllgeräteindustrie aus der Umgebung von Kronach in Oberfranken. Mat. Bayer. Vorgesch. 27. (Kallmünz 1973).

Das Paläolithikum im Donaubogen südlich Regensburg. Mat. Bayer. Vorgesch. 32. (Kallmünz 1977).

Das Paläolithikum der Oberneder-Höhle (Landkreis Kelheim/Donau). Quartär-Bibliothek 5. (Bonn 1987).

Sesselfelsgrotte I, Grabungsverlauf und Stratigraphie. Quartär-Bibliothek 8. (Saarbrücken 1998).

Herausgebertätigkeit

Herausgeberin

Festschrift für Lothar Zotz. Steinzeitfragen der Alten und Neuen Welt. (Bonn 1960)

Quartär-Bibliothek 4. 1983; F. Heller, Die Höhlenruine Hunas bei Hartmannshof (Landkreis Nürnberger Land)

Quartär-Bibliothek 5. 1987; G. Freund, Das Paläolithikum der Oberneder-Höhle (Landkreis Kelheim/Donau)

Mitherausgeberin

Jahrbuch QUARTÄR, 18-53/54, 1967-2006

G. Corvinus, Prehistoric Cultures in Nepal from the Early Palaeolithic to the Neolithic and the Quaternary Geology of the Dang-Deokhuri Dun Valleys I + II. (Wiesbaden 2007).

Reihe Sesselfelsgrotte (mit L. Reisch)

W. Weißmüller, Sesselfelsgrotte II, Die Silexartifakte der Unteren Schichten der Sesselfelsgrotte – Ein Beitrag zum Problem des Moustérien (Ort 1995).

J. Richter, Sesselfelsgrotte III, Der G-Schichten-Komplex der Sesselfelsgrotte – Zum Verständnis des Micoquien (Saarbrücken 1997).

Sesselfelsgrotte I, Grabungsverlauf und Stratigraphie. Quartär-Bibliothek 8. (Saarbrücken 1998).

A. Dirian, Sesselfelsgrotte V, Das späte Jungpaläolithikum und das Spätpaläolithikum der oberen Schichten der Sesselfelsgrotte (Saarbrücken 2003).

U. Böhner, Sesselfelsgrotte IV, Die Schicht E3 der Sesselfelsgrotte und die Funde aus dem Abri I am Schulerloch – Späte Micoquien-Inventare und ihre Stellung zum Moustérien. (Stuttgart 2008).

Sesselfelsgrotte VI, Naturwissenschaftliche Untersuchungen. Wirbeltierfauna 1. (Stuttgart 2014).