Archiv des Autors: Doris Mischka

Archäozoologiekurs in der Ur- und Frühgeschichte

2015_0522_drummer_archaeozoologie_2Seit heute findet ein dreitägiger Blockkurs zur Tierknochenbestimmung im Institut für Ur- und Frühgeschichte unter der Leitung der Kölner Archäozoologien Dr. Nadine Nolde statt. Die Studierenden lernen an rezentem Originalmaterial die Merkmale der europäischen Haustierarten wie Schwein, Schaf, Ziege, Rind, Hund und anderen zu erkennen und zuzuordnen. Weiterlesen

Projektbeginn: Diachrone Landschaftsarchäologie in Hunsrück und Eifel

Prof. Dr. Doris Mischka, Dr. Dr. Axel von Berg und Dr. Peter Henrich

Diachrone Landschaftsarchäologie in Hunsrück und Eifel – Ende 2014 konnte ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut und der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz zur Erforschung ausgewählter Kleinregionen in Hunsrück und Eifel geschlossen werden. Ziel ist es, in drei Feldmaßnahmen von jeweils zwei Wochen im Frühjahr und im Herbst 2015 und im Frühjahr 2016 im Rahmen der Ausbildung zur Gradiometerprospektion sowie in tachymetrischer und DGPS-Vermessung gezielt archäologische Verdachtsflächen zu prospektieren.

Vom 29.03.-11.04.2015 fand die erste Feldmaßnahme im Hunsrück in der Nähe von Zell an der Mosel statt. Um die Ortschaften Altlay und Briedeler Heck (LKR. Cochem-Zell) konnten dabei trotz der bereits weit fortgeschrittenen Bestellung der Felder insgesamt acht verschiedene zumeist römische, aber auch frühmittelalterliche Fundstellen prospektiert werden. Dabei bekamen nicht nur die Studenten eine intensive Einführung in die Durchführung von Gradiometerprospektionen sowie die dafür notwendigen technischen Geräte. Die Maßnahme zeigte mit einigen überraschend klaren Befunden auch das archäologische Potential der Region. Für den Herbst ist eine Fortführung der Maßnahmen, dann auch unter einbeziehung der ur- und frühgeschichtlichen Fundstellen geplant, die sich in diesem Frühjahr aufgrund eingesähter Felder nicht zu begehen waren.

Seit 15.12.2014 – voraussichtlich 30.09.2016, Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der FAU und der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Landesarchäologie, Koblenz

 

Einige Arbeitsbilder:

 

 

Digital Humanities Lehrveranstaltungen Sommersemester 2015

Schlüsselqualifikationen
Schlüsselqualifikationen sollen nicht in den eigentlichen Studienfächern erbracht werden. Häufig werden Sprachkurse als Schlüsselqualifikation belegt. Eine weitere sinnvolle Fachergänzung kann durch den Besuch von Lehrveranstaltungen zu Digital Humanities im Sommersemester 2015 erworben werden. Es wird empfohlen, sich vorher bei der Kursleitung und bei den Studiengangsbetreuern über die Anrechenbarkeit zu informieren.

1. Prähistorisches Kolloquium am 15. Oktober

Am 15. Oktober fand das erste Kolloquium des Semesters traditionell mit dem Institutsforum statt. Julia Blumenröther berichtete von der Jahresexkursion in die Dordogne und nach Paris, Andreas Maier informierte über die Lehrgrabung in Bad Kösen, Doris Mischka über die Lehrgrabung in Eschlipp und Carsten Mischka lies die Zuhörer am Geländepraktikum zur Magnetometerprospektion teilhaben und zeigte die ersten Messergebnisse. Bei einem Umtrunk im Institut fand anschließend ein reger Austausch zu den diesjährigen Feldmaßnahmen des Instituts statt.

13. Oktober 2014: Botanische Exkursion

Exkursionsgruppe bei der Tongrube MarloffsteinAls Vorbereitung für das Proseminar “Einführung in die Theorie und Praxis der Makrorestanalyse” fand am 13. Oktober eine Exkursion in die Umgebung von Erlangen statt. Dipl. Biol. Barbara Zach, die im Rahmen eines Lehrauftrags die Veranstaltung organisierte und durchführte, zeigte unterschiedliche rezente Pflanzengesellschaften bei der Tongrube Marloffstein, am Dechsendorfer Weiher und entlang der Schwabach, um einen Einstieg in die Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Standortbedingungen zu erläutern.
Im weiteren Praktikum werden neben Vergleichsproben die Bodenproben der Lehrgrabung Eschlipp geschlämmt und makroskopiert. Weiterlesen