Hervorgehobener Artikel

3. Juni 2015: Martin Furholt: Sozialer Wandel und Zeichenwirkung

furholtDie Expansion neolithischer Siedlungen erreicht Mitte des 7. Jahrtausends Westanatolien und Griechenland. Diese erste Neolithisierung Europas ist ein erklärungsbedürftiges Phänomen, da ihr eine lange Phase der Stagnation vorausgeht. Während Klima und demographische Faktoren bei dieser Mobilisierung bisher ortskonstanter Gruppen eine Rolle gespielt haben, sollen hier vor allem innergesellschaftliche Entwicklungen im Mittelpunkt des Interesses stehen. Weiterlesen

Archäozoologiekurs in der Ur- und Frühgeschichte

2015_0522_drummer_archaeozoologie_2Seit heute findet ein dreitägiger Blockkurs zur Tierknochenbestimmung im Institut für Ur- und Frühgeschichte unter der Leitung der Kölner Archäozoologien Dr. Nadine Nolde statt. Die Studierenden lernen an rezentem Originalmaterial die Merkmale der europäischen Haustierarten wie Schwein, Schaf, Ziege, Rind, Hund und anderen zu erkennen und zuzuordnen. Weiterlesen

Hauskolloquium des IZAW im Sommersemester 2015

Am Dienstag den 02.06 setzt sich Frau Prof. Mischka mit der Frage auseinander, wie die  Analyse alter DNS gezielt für die Archäologie eingesetzt werden kann.  Im Rahmen der Vortragsreihe des Interdisziplinären Zentrums “Alte Welt”, möchten wir Studierende und Interessierte gerne einladen.

Der Vortrag findet um 18 Uhr c.t. im Raum PSG II 2058 in der Kochstraße 4 statt.

Hier der Link zur Seite des IZAW mit den Vorträgen und Terminen.

Öffentliche Führung durch die Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung

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Am 30. Mai 2015 findet im Rahmen des Collegium Alexandrinum eine Führung in der Ur- und Frühgeschichtlichen Sammlung statt. Im Focus stehen ausgewählte Exponate von der Altsteinzeit vor zwei Millionen Jahren bis zur “keltischen”  Eisenzeit vor über 2000 Jahren.

Treffpunkt: Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung, Seminargebäude Kochstr. 4 (Untergeschoß), Zugang über die Rampe zum Kellereingang auf der Gebäudewestseite

Beginn: 10:00 Uhr s.t., Dauer etwa 60 Minuten. Eintritt frei.

12. Juni 2015: Exkursion des Fördervereins ins Limeseum & Ipf b. Bopfingen

Ruffenhofen (2)Der Förderverein der Ur- und Frühgeschichtlichen Sammlung plant in diesem Jahr für seine Mitglieder und für interessierte Studierende eine Tagesexkursion in das LIMESEUM zum Römerpark Ruffenhofen und eine Wanderung mit Führung auf dem Ipf bei Bopfingen (Eisenzeitliche Siedlung). Die Anmeldeinformationen finden Sie nach dem Weiterlesen-Tag. Weiterlesen

20. Mai 2015: Nadine Huber: Bemalte Steine aus dem Magdalénien der Klausenhöhlen bei Essing im Altmühltal

Bei Ausgrabungen in den Klausenhöhlen bei Essing im Altmühltal (Bayern, Deutschland) wurden zu Beginn des 20. Jahrhundert drei bemalte Steine aus dem Magdalénien entdeckt. Zwei weitere Stücke konnten bei einer erneuten Durchsicht der Funde in der Archäologischen Staatssammlung München gefunden werden. Die Stücke tragen Farbspuren in Form von Doppelpunktreihen oder Streifen. 2012 betraute Harald Floss Nadine Huber im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Universität Tübingen mit der Aufgabe die bemalten Steine aus den Klausenhöhlen zu bearbeiten. Weiterlesen

6. Mai 2015: Julia Blumenröther: Die Mäanderhöhle – eine Analyse paläolithischer Höhlenkunst in Bayern

Paläolithische Höhlenkunst ist vor allem aus Westeuropa wie Frankreich und Spanien, aber auch aus England, Italien, Rumänien und dem Ural bekannt. Einen sicheren Beleg für paläolithische Höhlenkunst in Deutschland gibt es bislang nicht. Auch die seit 2011 einer breiten Öffentlichkeit bekannte Mäanderhöhle bei Bamberg konnte den wissenschaftlichen Untersuchungen nicht standhalten. Mit Hilfe einer merkmalanalytischen Aufnahme sowie einer Mikroskopie der Spuren konnte festgestellt werden, dass die sog. „Linien“, die ursprünglich als paläolithische Gravierungen interpretiert wurden, zu einem großen Teil keine Gravierungen sein können und auf einen natürlichen Entstehungsprozess zurückgeführt werden müssen. Am Beispiel der Mäanderhöhle wird deutlich, wie wichtig der wissenschaftliche Umgang mit dem Thema Höhlenkunst – nicht nur in Deutschland – ist.

Vorbesprechung und verbindliche Anmeldung zur großen Exkursion „Feuchtbodenarchäologie“ am 13.05.2015. um 18:00h

Liebe Studierende,

am 13.05.2015 findet im Seminarraum der Ur- und Frühgeschichte die Vorbesprechung zu großen Exkursion „Feuchtbodenarchäologie“ statt.

Interessenten melden sich zu diesem Termin verbindlich und durch Anzahlung eines Exkursionsbeitrags von 250,- € zur Teilnahme an (Zahlung in 2 Raten ggf. möglich). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Andreas Maier.


Neues Angebot zur Verbesserung von Referaten und Hausarbeiten

Beginnend mit dem 13.05.2015 gibt es ein neues Angebot zur Verbesserung von Referaten und Hausarbeiten. Saskia Wunsch beantwortet mittwochs von 13:30 bis 15:30 und donnerstags von 10:00 bis 12:00h in der Bibliothek der Ur- und Frühgeschichte Ihre Fragen zu formalen Problemen von Referaten und Hausarbeiten wie Literaturrecherche, Zitierweise, Literaturverzeichnis, Gliederung, usw. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommen Sie mit Ihren Fragen einfach vorbei.