Hervorgehobener Artikel

15. Juli 2015: Ewa Dutkiewicz: Markierungen und Symbole im Schwäbischen Aurignacien

dutkiewiczDie Fundstellen der Schwäbischen Alb sind von besonderer Bedeutung im Hinblick auf die Entwicklung früher symbolischer Ausdrucksformen. Schmuck, figürliche Kunst und Musikinstrumente wurden in den vier wichtigsten aurignacienzeitlichen Fundstellen des Ach und des Lonetales gefunden: Vogelherd und Hohlenstein-Stadel (Lonetal), sowie Geißenklösterle und Hohle Fels (Achtal). Mit einem Alter von rund 40.000 bis 35.000 Jahren vor heute gehört dieses umfangreiche Ensemble zu den ältesten dieser Art weltweit. Weiterlesen

Prof. Dr. Viktor Chabai erhält Humboldt-Förderung

krim_02Prof. Dr. Viktor Chabai, langjähriger Kooperationspartner der Institutes-Forschungen auf der  Krim-Halbinsel, hat im Rahmen einer Sonderförderung der Humboldtstiftung einen Forschungsaufenthalt für die Kooperation mit Fachkolleginnen und Fachkollegen in Deutschland erhalten. Aus Mitteln des Auswärtigen Amtes wird ihm ein 6-monatiger Forschungsaufenthalt finanziert, den er in Erlangen absolvierten wird.

V. P. Chabai ist am Archäologischen Institut der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften  tätig und ein weltweit führender Experte in der Erforschung der Neandertaler.

Kulturverlust: Ausstellung zur Zerstörung Archäologischer Kulturgüter. Lange Nacht der Wissenschaften 24. Oktober 2015

kulturverlust_lndw_ufBilder von zerstörten oder massiv bedrohten antiken Stätten laufen seit Wochen durch die Presse. Die Gefahr geht dabei von unkontrollierbaren Naturgewalten oder kriegerische Handlungen aus, aber auch von ideologisch geprägten Gruppen die gezielt versuchen, das historisch-kulturelle Gedächtnis auszulöschen. Weniger erschreckend aber gleich bedrohlich sind stadtplanerische Bauprojekte, der Ausbau von Verkehrstrassen oder das Erschließen weiträumiger Flächen. Weiterlesen

Archäozoologiekurs in der Ur- und Frühgeschichte

2015_0522_drummer_archaeozoologie_2Seit heute findet ein dreitägiger Blockkurs zur Tierknochenbestimmung im Institut für Ur- und Frühgeschichte unter der Leitung der Kölner Archäozoologien Dr. Nadine Nolde statt. Die Studierenden lernen an rezentem Originalmaterial die Merkmale der europäischen Haustierarten wie Schwein, Schaf, Ziege, Rind, Hund und anderen zu erkennen und zuzuordnen. Weiterlesen

3. Juni 2015: Martin Furholt: Sozialer Wandel und Zeichenwirkung

furholtDie Expansion neolithischer Siedlungen erreicht Mitte des 7. Jahrtausends Westanatolien und Griechenland. Diese erste Neolithisierung Europas ist ein erklärungsbedürftiges Phänomen, da ihr eine lange Phase der Stagnation vorausgeht. Während Klima und demographische Faktoren bei dieser Mobilisierung bisher ortskonstanter Gruppen eine Rolle gespielt haben, sollen hier vor allem innergesellschaftliche Entwicklungen im Mittelpunkt des Interesses stehen. Weiterlesen

Hauskolloquium des IZAW im Sommersemester 2015

Am Dienstag den 02.06 setzt sich Frau Prof. Mischka mit der Frage auseinander, wie die  Analyse alter DNS gezielt für die Archäologie eingesetzt werden kann.  Im Rahmen der Vortragsreihe des Interdisziplinären Zentrums „Alte Welt“, möchten wir Studierende und Interessierte gerne einladen.

Der Vortrag findet um 18 Uhr c.t. im Raum PSG II 2058 in der Kochstraße 4 statt.

Hier der Link zur Seite des IZAW mit den Vorträgen und Terminen.

Öffentliche Führung durch die Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung

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Am 30. Mai 2015 findet im Rahmen des Collegium Alexandrinum eine Führung in der Ur- und Frühgeschichtlichen Sammlung statt. Im Focus stehen ausgewählte Exponate von der Altsteinzeit vor zwei Millionen Jahren bis zur „keltischen“  Eisenzeit vor über 2000 Jahren.

Treffpunkt: Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung, Seminargebäude Kochstr. 4 (Untergeschoß), Zugang über die Rampe zum Kellereingang auf der Gebäudewestseite

Beginn: 10:00 Uhr s.t., Dauer etwa 60 Minuten. Eintritt frei.