28. Januar: Gerhard Trnka & Michael Brandl: Breaking the Past. Steinrohstoffe und ihr Aussagepotential

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Dieser Vortrag ist im Bereich der Herkunftsbestimmung lithischer Rohmaterialien für geschlagene Steingeräte (Hornstein, Feuerstein, etc.) angesiedelt. Aus diesen Rohstoffen hergestellte Artefakte sind zeitunabhängige Kulturträger, und stellen in vielen Fällen die einzigen greifbaren materiellen Überreste prähistorischer Zivilisationen dar. Die Bestimmung der Herkunft der Steinrohmaterialien ermöglicht es ArchäologenInnen, sozio-ökonomische Phänomene zu rekonstruieren, Versorgungsstrategien mobiler und sesshafter Gesellschaften nachzuvollziehen und Netzwerke auf unterschiedlichen sozialen Ebenen zu beleuchten.

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21. Januar: Michael Kaiser: Aktuelle Forschungen zu den Silices aus den jungsteinzeitlichen Seeufersiedlungen in Sipplingen

kaiserDas DFG-Forschungsprojekt: “Das Sipplinger Dreieck als Modell jung- und endneolithischer Siedlungs- und Wirtschaftsdynamik am Bodensee” des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg ermöglicht eine umfassende Darstellung zur Kulturentwicklung zwischen 4000 und 2800 v. Chr. Der darin eingebundene Themenschwerpunkt “Silex” erlaubt neue Aussagen zur Rohmaterialbeschaffung, -verarbeitung und -nutzung zur Zeit der Hornstaader Gruppe, Pfyner und Horgener Kultur.

12. Dezember: Weihnachtsfeier

weihnachtsfeier

Am 12. Dezember findet am Institut für Ur- und Frühgeschichte wieder unsere jährliche Weihnachtsfeier in den Räumen des Instituts statt. Besonders eingeladen sind auch die neuen Studenten im Fach. Wer sich an der Versorgung mit Speisen für die Feier beteiligen möchte, trägt sich bitte auf eine der im Institut aushängenden Listen ein.

1. Prähistorisches Kolloquium am 15. Oktober

Am 15. Oktober fand das erste Kolloquium des Semesters traditionell mit dem Institutsforum statt. Julia Blumenröther berichtete von der Jahresexkursion in die Dordogne und nach Paris, Andreas Maier informierte über die Lehrgrabung in Bad Kösen, Doris Mischka über die Lehrgrabung in Eschlipp und Carsten Mischka lies die Zuhörer am Geländepraktikum zur Magnetometerprospektion teilhaben und zeigte die ersten Messergebnisse. Bei einem Umtrunk im Institut fand anschließend ein reger Austausch zu den diesjährigen Feldmaßnahmen des Instituts statt.