Projektkampagne: Diachrone Landschaftsarchäologie im Spätneolithikum und in der Kupferzeit in der Moldau (Modova), Rumänien

Diachrone Landschaftsarchäologie im Spätneolithikum und in der Kupferzeit in der Moldau (Modova), Rumänien, Prof. Dr. Doris Mischka und Dr. Carsten Mischka

Bericht über Prospektionskampagne 22. Februar bis 24.März 2015 von Carsten Mischka:

Rückkehr nach erfolgreicher Rumänien-Kampagne
Der Vorbereitung neuer Ausgrabungs- und Forschungsprojekte in Rumänien diente die mehr als vierwöchige Prospektionskampagne eines Teams des Institutes für Ur- und Frühgeschichte in diesem Februar und März. Dr. Carsten Mischka und die Studenten Imren Tasimova, Merlin Hattermann und Andreas Niessner konnten im Laufe dieser Reise mit dem institutseigenen Gradiometer erfolgreich Begehungen auf neun Fundplätzen in der Moldau, der Dobrudscha sowie in Transsylvanien durchführen. Dies geschah in Kooperation mit Kollegen des Instituts für Archäologie Iași sowie des Historischen und Archäologischen Museums Piatra Neamț, des Iulian Antonescu-Museums in Bacău, des Institutes für Archäologie der Universität „1. Dezember“ in Alba Iulia sowie des Transsilvanischen Nationalmuseums für Geschichte in Cluj.

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Digital Humanities Lehrveranstaltungen Sommersemester 2015

Schlüsselqualifikationen
Schlüsselqualifikationen sollen nicht in den eigentlichen Studienfächern erbracht werden. Häufig werden Sprachkurse als Schlüsselqualifikation belegt. Eine weitere sinnvolle Fachergänzung kann durch den Besuch von Lehrveranstaltungen zu Digital Humanities im Sommersemester 2015 erworben werden. Es wird empfohlen, sich vorher bei der Kursleitung und bei den Studiengangsbetreuern über die Anrechenbarkeit zu informieren.

Infoabend am 11. Februar 2015 im Melanchton-Gymnasium

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Die Schüler des Melanchton-Gymnasiums in Nürnberg wünschten sich für ihren Infoabend ein paar Archäologen aus unserer Universität, um einen kleinen Einblick ins Studium und dem späteren Berufsleben zu erhaschen. Drei Studierende erklärten in einem lockeren Vortrag zunächst, was überhaupt Archäologie ist, im Gegensatz zum unvollständigem Bild, welches oft in den Medien vermittelt wird.
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28. Januar: Gerhard Trnka & Michael Brandl: Breaking the Past. Steinrohstoffe und ihr Aussagepotential

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Dieser Vortrag ist im Bereich der Herkunftsbestimmung lithischer Rohmaterialien für geschlagene Steingeräte (Hornstein, Feuerstein, etc.) angesiedelt. Aus diesen Rohstoffen hergestellte Artefakte sind zeitunabhängige Kulturträger, und stellen in vielen Fällen die einzigen greifbaren materiellen Überreste prähistorischer Zivilisationen dar. Die Bestimmung der Herkunft der Steinrohmaterialien ermöglicht es ArchäologenInnen, sozio-ökonomische Phänomene zu rekonstruieren, Versorgungsstrategien mobiler und sesshafter Gesellschaften nachzuvollziehen und Netzwerke auf unterschiedlichen sozialen Ebenen zu beleuchten.

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21. Januar: Michael Kaiser: Aktuelle Forschungen zu den Silices aus den jungsteinzeitlichen Seeufersiedlungen in Sipplingen

kaiserDas DFG-Forschungsprojekt: “Das Sipplinger Dreieck als Modell jung- und endneolithischer Siedlungs- und Wirtschaftsdynamik am Bodensee” des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg ermöglicht eine umfassende Darstellung zur Kulturentwicklung zwischen 4000 und 2800 v. Chr. Der darin eingebundene Themenschwerpunkt “Silex” erlaubt neue Aussagen zur Rohmaterialbeschaffung, -verarbeitung und -nutzung zur Zeit der Hornstaader Gruppe, Pfyner und Horgener Kultur.