Hervorgehobener Artikel

19. November: Katalin Biró: Raw Materials in Time. A diachronic approach

biroRaw materials, their sources, accessibility and acquisition strategy are part of the ancestral knowledge of prehistoric people. This lore is among the wealth of intellectual knowledge of the population. At the same time, the location and accessibility of the raw material sources are, though not eternal but fairly stable; sources can be exploited for basically the same or widely different goals over long period of time. Weiterlesen

1. Prähistorisches Kolloquium am 15. Oktober

Am 15. Oktober fand das erste Kolloquium des Semesters traditionell mit dem Institutsforum statt. Julia Blumenröther berichtete von der Jahresexkursion in die Dordogne und nach Paris, Andreas Maier informierte über die Lehrgrabung in Bad Kösen, Doris Mischka über die Lehrgrabung in Eschlipp und Carsten Mischka lies die Zuhörer am Geländepraktikum zur Magnetometerprospektion teilhaben und zeigte die ersten Messergebnisse. Bei einem Umtrunk im Institut fand anschließend ein reger Austausch zu den diesjährigen Feldmaßnahmen des Instituts statt.

13. Oktober 2014: Botanische Exkursion

Exkursionsgruppe bei der Tongrube MarloffsteinAls Vorbereitung für das Proseminar “Einführung in die Theorie und Praxis der Makrorestanalyse” fand am 13. Oktober eine Exkursion in die Umgebung von Erlangen statt. Dipl. Biol. Barbara Zach, die im Rahmen eines Lehrauftrags die Veranstaltung organisierte und durchführte, zeigte unterschiedliche rezente Pflanzengesellschaften bei der Tongrube Marloffstein, am Dechsendorfer Weiher und entlang der Schwabach, um einen Einstieg in die Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Standortbedingungen zu erläutern.
Im weiteren Praktikum werden neben Vergleichsproben die Bodenproben der Lehrgrabung Eschlipp geschlämmt und makroskopiert. Weiterlesen

Magnetometerprospektion Herbst 2014

Die Ausbildung in tachymetrischer Vermessung und in der Magnetometerprospektion fand diesen Herbst wieder zumeist im Bereich des UNESCO-Welterbes „Obergermanisch-rätischer Limes“ statt in Mittelfranken statt. Außerdem gab es einen Abstecher nach Miltenberg. Unser neues DGPS ergänzte diesmal den Gerätepool. Die Maßnahme vereint Ausbildung, Forschung und Denkmalpflege. Die Messergebnisse wurden am 15.10.2014 im prähistorischen Kolloqium des Instituts präsentiert.

Crashkurs Steinwerkzeuge am 10.10.2014

          Schlagwerkzeug und  Rohmaterial vor der Bearbeitung

Schlagwerkzeug und Rohmaterial vor der Bearbeitung

Flintmetzprofi Dr. Robert Graf präsentierte in einem von Studenten des Instituts organisierten und vom Förderverein der Ur- und Frühgeschichtlichen Sammlung des Instituts finanzierten Workshop die Grundlagen der Steinwerkzeugherstellung. Seit langem zählt Graf zu den Besten und Erfahrensten seiner Branche, weshalb die Veranstaltung für alle als Highlight erlebt wurde. Weiterlesen

Einführungsveranstaltungen Wintersemester 2014/15

Die Einführungsveranstaltung für Erstsemester im Studiengang Archäologische Wissenschaften findet am 06.10.2014 von 10:00 bis 11:00 in der Gipsabgußsammlung, im Kellergeschoss der Kochstraße 4 statt.

Die Einführungsveranstaltung der Ur- und Frühgeschichte für die Lehrveranstaltungen im Wintersemester findet am 06.10.2014 von 14:00 bis 15:00h im Seminarraum des Instituts im zweiten Stock statt.

Bad Kösen-Lengefeld – Grabungskampagne 2014

Die diesjährige Grabungskampagne am Magdalénien-Freilandfundplatz Bad Kösen-Lengefeld (Naumburg/Saale) fand vom 11. August bis zum 12. September statt. Die 2008 begonnenen Arbeiten sind ein Gemeinschaftsprojekt der Institute für Ur- und Frühgeschichte der Universitäten Köln und Erlangen sowie des Landesamts für Denkmalpflege unBK_2014_Bef. 15d Archäologie Sachsen Anhalt. Das Projekt wird vom Heimatverein Saaleck sowie Bad Kösener Privatpersonen tatkräftig unterstützt und stieß auch in der Lokalpresse auf Interesse [zum Artikel]. Während der letzten Wochen konnte unter anderem eine besonders gut erhaltene Steinsetzung aus Kalkplatten und verbrannten Quarzgeröllen dokumentiert werden, zwischen denen neben Faunenresten auch Feuersteinartefakte lagen. Die aus dem ungewöhnlichen Befund geborgenen Sedimentproben sollen genauere Aufschlüsse zur Funktion dieser Struktur liefern.